Übersicht

Unsere Skandinavienreise 2004 führte uns durch die Länder Deutschland, Dänemark,
Schweden und Norwegen. Als nördlichstes Ziel haben wir die Lofoten auserkoren. Wir
waren zu viert mit zwei Wohnmobilen unterwegs. Unser Ziel lehnte sich an dem
kaufmännischen Prinzip an (mit dem geringmöglichsten Aufwand den größtmöglichen Erfolg
erzielen), somit haben wir Verpflegung soviel als möglich mitgenommen (wie viele
Skandinavienreisende).

Ein paar Facts über unsere Reise:

Gefahrene Kilometer: 8900
Verbrauchter Treibstoff (Diesel): ca. 885 l
Kosten: ca. € 2500,-
Dauer: 28 Tage
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6. August 2004 – Abreise aus Schweden

Strecke:

Abbekas – Trelleborg – Sassnitz – durch Deutschland nach Hause

Heute ist das Finale unserer Skandinavienreise erreicht. Wir reisten um 13:00 mit der Fähre der Scandlines von Trelleborg nach Sassnitz. Weiter ging die Reise durch Deutschland Richtung Heimat. Da auf dieser Fahrt keine besonderen Vorkommnisse waren, endet hier mein Reisebericht.

5. August 2004 – Badetag an der Ostsee

Strecke:

in Abbekas

Bericht:

Heute war Schwimmen in der Ostesee angesagt. Wir haben den ganzen Tag am weissen Sandstrand verbracht. Das Wetter war wolkenlos, einmal schob sich eine Nebelwand über den Strand – ich wurde an unsere Thermalbäder im Winter erinnert. Abends wurde dann der Griller angeworfen und der Sonnenbrand verarztet 🙂

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4. August 2004 – Essen in einer Windmühle, Solliden, zur Südküste

Strecke:

Nabellung – Sandvik – Kalmar – Karlskrona – Karlshamn – Kristianstad – Ystad – Abbekas

Bericht:

Wir haben heute eine der größten Windmühlen der Welt besucht, sie befindet sich ebenfalls auf Öland. Praktischerweise ist im untersten Stock der Windmühle (sie ist 8 Stockwerke hoch) ein gemütliches Restaurant, das lokale Spezialitäten anbietet, eingerichtet. Ich probierte das „Öländer Landschaftessen“, es schmeckte vorzüglich. Nach dem Essen besichtigten wir die oberen Stockwerke der Mühle, wo man die alte Mechanik der Zahnräder aus Holz bestaunen kann.

Weiter ging es nach Solliden, zu der Sommerresidenz der Drottning’s. Ein nettes Schlößchen, umgeben von einem gepflegten Garten.

Wir wollten heute noch an die Südküste Schwedens, daher ließen wir die Wagen rollen. Nach Abbekas stoppten wir sie, damit wir unsere letzen beiden Nächte der Reise auf einem Campingplatz verbringen können.

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3. August 2004 – Öland

Strecke:

Västervik – Oskarshamn – Kalmar – Resmo – Ottenby – Segerstad – Runsten – Föra – Högby – Nabbelund

Bericht:

Die heutige Route brachte uns auf die Insel Öland, die über eine 6 km lange Brücke erreichbar ist. Wir sind zuerst Richtung Süden gefahren, um den dortigen Leuchtturm zu besuchen. Auf Öland war das Wetter heute nebelig, insgesamt zeigte sich Schweden heute von seiner nassen Seite. Rund um den Leuchtturm ist so eine Art Vogelparadies, wo sich Schwäne, Enten und sonstiges Federvieh im Wasser und auf den Felsen tummeln. Richtung Norden wählten wir dann die Ostküste, die uns an vielen kleinen Dörfchen mit den kleinen roten Häusern vorbeiführte. Die größeren der roten Gebäude waren die Bauernhöfe, man findet auf Öland sehr viel Landwirtschaft. Und natürlich haben wir einige der berühmten Windmühlen ebenfalls gesehen und fotografiert. Wir wollten unseren Stellplatz für heute Abend aber am Wasser haben, daher sind wir weiter in den Norden gefahren, wo wir dann bei Nabbelund am Ende der Strasse einen Platz gefunden haben.

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2. August 2004 – Stockholm, Abfahrt

Strecke:

Stockholm – Nyköping – Norrköping – Söderköping – Västervik

Bericht:

Stockholm hinter uns lassend, sind wir heute nach Drottningholm gefahren, wo die Drottning’s zuhause sind. Wer sind die Drottning’s? Nun, es ist die schwedische Königsfamilie. Wir haben deren Schloss und das dazugehörende Schlosstheater besichtigt, das sich noch im „Urzustand“, also nicht restauriert, befindet. Die Besichtigung des Theaters war interessant – ist jedem zu empfehlen.

Nach diesem Besuch ging es weiter Richtung Süden. In Söderköping haben wir den Götakanal überquert (auf einer aufklappbaren Brücke). Ansonsten war „nur“ Landschaft und Fahren am Programm. In der Nähe von Västervik haben wir uns dann von den Anstrengungen des Tages erholt.

1. August 2004 – Stockholm, Teil 2

Strecke:

in Stockholm

Bericht:

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Schiffahrt. Wir buchten eine ganztägige Fahrt durch den Sömmer Kanal vorbei an den äußeren Schären mit dem Ziel Sandhamn, einem kleinen Dörfchen. Die Fahrt führte an einigen Villen vorbei, die sich in Besitz von betuchten Stockholmern befinden. In Sandhamn machten wir einen kurzen Spaziergang und bestaunten die winzigen, gepflegten, rot gestrichenen Häuschen der Einwohner. Die Häuschen waren teilweise schon um die 200 Jahre alt. Bei der Rückfahrt unterhielten wir uns mit einer älteren Schwedin, die ihre Tochter in Sandhamn besuchte.

Es blieb uns noch Zeit, daher besuchten wir Skansen, eine Art Tiergarten mit historischen Ausstellungen wie z.b. alte Bauernhäuser. Dieser Park liegt auf einem Hügel, daher hatten wir einen schönen Blick auf Stockholm. In diesem Park konnten wir auch endlich einen Elch bewundert, in freier Wildbahn hatten wir bis jetzt leider keinen gesehen. Abschließend sind wir mit der uralten Straßenbahn zurück in die Stadt gefahren. Somit haben wir alle Arten der öffentlichen Verkehrsmittel Stockholms, U-Bahn, Bus und Straßenbahn verwendet.

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