26. Juli 2006 – Santa Claus, der zweite Elch

Strecke:

Pyhä Nationalpark – Rovaniemi – Gammelstad Kirchstad (373 km)

Bericht:

Nach einer Nächtigung an einem fast total mit Schilf, Seerosen und anderen Wasserpflanzen zugewachsenen See fuhren wir weiter und überquerten den Polarkreis in Finnland in der Nähe von Rovaniemi. Dabei haben wir auch gelernt, woher Santa Claus kommt. Nicht von Coca-Cola, nein – aus Rovaniemi kommt der Santa Claus, hier am Polarkreis ist das ganze Jahr Weihnachten. Während des Bummels durch die Souvenirshops, die natürlich massenweise Santa Claus Artikel verkaufen, kann man andächtig diversen Weihnachtsliedern lauschen.

Damit wir wieder auf andere Gedanken kommen, haben wir das Articum in Rovaniemi besucht – ein Museum über die Gegend von Rovaniemi sowie das Leben hier in Mittel-Lappland. Rovaniemi wurde 1944 bis auf ein paar Häuser total von den deutschen Truppen beim Rückzug abgefackel (Taktik der verbrannten Erde, die man sehr oft in der Finnmark antrifft) – Dank der deutschen Gründlichkeit. Rovaniemi war fast auschließlich aus Holzhäusern aufgebaut, ein Baustil, den man hier sehr oft antrifft.

Es gibt auch was positives, wir haben heute während der Fahrt unseren zweiten Elch entdeckt und glücklicherweise auch etwas beobachten (und fotografieren) können. Diesen Elch haben wir in Schweden gefunden, da wir uns bereist seit Tornio in diesem Land befinden.

In der Nähe von Lulea gibt es die Ortschaft Gammelstad Kirchstad, sozusagen die Altstadt von Lulea. Winzige Häuschen aus dem 18. Jahrhundert in Rot mit weissen Einfassungen drängen sich um die mittelalterliche Kirche. Und hat es hier so gut gefallen, das wir hier nächtigen und morgen noch weiter besuchen.

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25. Juli 2006 – Wanderung im Pyhä Nationalpark

Strecke:

Irgendein See – Sodankylä – Aska – Luosto – Pyhä Nationalpark (158 km)

Bericht:

Von unserem traumhaften Platz fuhren wir wieder los, Richtung Süden. Kurz nach Sodankylä bogen wir ein, um den Pyhä Nationalpark zu besuchen. Wir machten eine ca. 10 km lange Wanderung rund um das Pyhätunturifjell. Schöne Natur, eine Schlucht sowie ein grandioser Ausblick (bis nach Russland) über das Mittellappland sind die Höhepunkte der Wanderung und auch der Abschied aus dem nördlichen Lappland.

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24. Juli 2006 – Durch das nördliche Lappland

Strecke:

Inari – Ivalo – Saariselkä – Irgendein See (142 km)

Bericht:

Wir verließen den Campingplatz (den zweiten auf unserer Reise, ansonsten versorgten wir uns bei diversen Entsorgungsstellen und Tankstellen) um weiter Richtung Süden zu fahren. Vor Saariselkä befindes sich der Kaunispää, ein Aussichtsberg (437 m), den wir netürlich auch besuchen. Anschließend versorgten wir uns mit Nahrungsmittel bei einem Supermarkt in Saariselkä. Es ging weiter Richtung Süden. Mein GPS zeigte mir auf der Strecke rechterhand einen See, daher bogen wir auf eine Schotterpiste ab und fuhren ca. 10 km geradeaus bis um Seeufer. Wieder holten wir das Boot von Dach und drehten eine ausgiebigere Runde auf diesem extrem ruhigem finnischen See – so eine Art Vorgeschmack für eine geplante See-tour in Finnland per Boot.

Jetzt sitzen wir im Reisemobil, geniessen die (vielleicht) untergehende Sonne und hören den Rentieren, die zum See trinken kommen, beim Niesen zu.

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23. Juli 2006 – am Inarisee

Strecke:

Inari

Bericht:

Von unserem ruhigen Standplatz fuhren wir nach Inari. Wir besuchten eine Samenausstellung (was sonst :-)) und kauften Souvenirs. Da unsere Abwassertanks voll und der Frischwassertank leer waren, wählten wir zum Nächtigen einen Campingplatz in Inari. Es ist noch nicht spät, daher pumpten wir unser Kanu auf und fuhren eine Runde am Inarisee.

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22. Juli 2006 – Wandern im finnischen Lappland

Strecke:

Naturreservat Kevo – Inari (73 km)

Bericht:

Den heutigen Tag begannen wir mit einer kleine Radtour durch das lappländsche Finnland und setzten mit einer Wanderung in das Kevo Naturreservat fort. Die Sonne scheint vom Himmel, und wir genossen die Stille, die uns umgeben hat. Um uns herum nur Wälder, Seen und äsende Rentiere – der erste Tag zum richtig Ausspannen. Nach der erholsamen Wanderung setzten wir unsere Reise Richtung Inarisee weiter, durch endlose Wälder und Moorlandschaften. Immer öfter sind auch Rentiere auf der Strasse anzutreffen. Kurz vor Inari fanden wir einen kleine See, der am Ufer noch Platz für unser Reisemobil hat.

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21. Juli 2006 – Bye, Bye, Norwegen

Strecke:

Karasjok – Naturreservat Kevo (34 km)

Bericht:

Heute besuchten wir das Sapmi-Zentrum, ein Informationszentrum mit Freiluftanlage und Multimedia-Vorführung, die die samische Geschichte bis in unsere Zeit erzählt. Die Vorführung war interessant, da sie die rasche Veränderung in der Lebensweise der Samen zeigte. Auf dem Gelände des Zentrums befindet sich auch ein samisches Restaurant, in dem samische Gerichte angeboten werden. Wir entschieden uns für eine Rentierfleischeintopf mit Gemüse als Beilage – es war eine gute Entscheidung. Nach diesem abschliessenden Höhepunkt verlassen wir Norwegen und steuern auf das 770 km2 grosse Naturreservat zu, in dem wir uns morgen etwas aufhalten wollen.

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