Toskana – 2007

Wir statteten der Chianti Weinstrasse einen kurzen Besuch ab. Um das Chaos um Florenz zu umfahren, fuhren wir über Ravenna Richtung Süden, heimwärts ging es dann über Florenz (am Samstag) mit einem Zwischenstopp in Caorle.

Besonders schön war die herbstliche Färbung der toskanischen Landschaft.

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Übersicht

Der Blog ist, wie alle Blogs, chronologisch abwärts sortiert. Bitte beginne mit dem Lesen beim ältesten Eintrag, der in der Liste ganz unten zu finden ist. Danach kannst Du ganz bequem den Blog durchblättern.

Auf die Schnelle entschieden wir uns, eine Woche in die Toskana zu fahren. da wir noch nie in Italien waren, war es eine Art Schnupperreise. Die Reise war etwas kurz aber absolut interessant. Wir werden sicherlich die Toskana nochmals aufsuchen, uns aber dann mehr
Zeit dafür nehmen.

Für GPS Benutzer: Am Ende jeden Tagesberichtes sind die Koordinaten unserer Nächtigungsplätze zu finden.

30. Sept. 2005 – Cortona, Grado

Strecke:

Cortona – Autobahn – Grado (494 km)

Bericht:

Ab heute geht es Richtung Norden (heimwärts). Da wir schon genügend kleine Gäßchen abgefahren sind, nehmen wir die Autostrada, die uns bis nach Grado führt. In Grado gibt es auch einen gratis Stellplatz, dort stellen wir ab und besuchen die Altstadt. Nachdem wir im Mittelalter waren (Cortona, Monteriggione) kommt uns die Altstadt von Grado eingentlich nicht alt vor … egal, wir shoppen ein bißchen, dann begeben wir uns zur Ruh.

(N45 40.890 E13 23.633)

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29. Sept. 2005 – Siena, Cortona

Strecke:

Siena – Cortona (117 km)

Bericht:

Heute steht wieder eine größere Stadt am Plan, Siena. Wir fahren dem Wegweiser für einen Reisemobilparkplatz entlang, um dann zu erfahren, dass Euro 20,- Parkgebühr zu zahlen ist. Uns ist dies zu teuer, somit suchen wir uns wieder in einer Seitengasse einen Parkplatz und nehmen 10 min. Anmarsch zur Altstadt in Kauf. In Siena selbst gibt es zwei wirkliche Sehenswürdigkeiten, den Dom und den Piazza Del Campo (Europas grösster mittelalterlicher Platz). Auf diesem Platz trinken wir Kaffee, danach schlendern wir durch die mittelalterlichen Gäßchen Richtung Reisemobil.

Wir verlassen Siena, um uns Richtung Cortona zu bewegen. Cortona selbst ist der krönende Abschluss unserer Reise. Cortona liegt erhaben auf einem Hügel, am Gipfel befindet sich eine Etruskerfestung, die man gegen geringe Gebühr (Euro 3,-) besichtigen kann. Der Obolus lohnt sich, man wird mit einem grandiosen Ausblick über die Toskana belohnt. Ein Besuch Cortonas lege ich jedem Reisenden ans Herz, es ist eine andere (mittelalterliche) Welt, in die man zwischen den steilen Gäßchen mit den hohen Häusern eintaucht. Hier in Cortona lassen wir uns auch ein italienisches Abendessen schmecken (so mit Wein, Antipasti, Prima Pasti, …) Der Parkplatz hier ist fast eben, somit bleiben wir hier stehen um zu nächtigen.

(N43 16.483 E11 58.984)

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28. Sept. 2005 – Volterra, San Gimignano, Monteriggione

Strecke:

Volterra – San Gimignano – Monteriggione (74 km)

Bericht:

Heute steht das Stadtzentrum von Volterra am Plan. Wir marschieren hügelaufwärts durch enge Gassen, bis wir endlich den Hauptplatz erreichen. Da Volterra für seinen Alabasterabbau bekannt ist, suchen wir Souvenirs und haben dann auch tatsächlich einem alten Bildhauer, der seine „Werkstätte“ (kleine vollgerümpelte Kammer) an der Gasse hat, eine kleine, völlig überteuerte Statue abgekauft. Da die Statue handgemacht ist, ist sie natürlich nicht sooo perfekt wie das ganze andere Souvenirzeugs, dafür bleibt uns aber der nette Bildhauer in Erinnerung … Im Supermarkt erstanden wir dann noch einen Schinken (6 kg) und weitere italienische Spezialitäten.

Die Route führt uns weiter nach San Gimignano, dem „Manhattan der Toskana“. In dem winzigen Dorf stehen eine Anzahl sehr hoher, schlanker Türme (ähnlich dem ehemaligen 9 WTC in NY). Warum diese Türme? Im Mittelalter rivalisierten die Familien, wer wohl den höchsten Turm hat … Auch in San Gimignano kaufen wir diversen Krims-Krams und besuchen die eine oder andere Gelateria.

Als nächstes Highlight steht Monteriggione auf der Liste. Monteriggione ist Mittelalter pur. Eine winzige Siedlung, umkreist von einer vollständigen Stadtmauer, die man auch gegen Einwurf kleiner Münzen (Euro 1,-) erklimmen und die Aussicht über die toskanische Landschaft geniessen kann. Nahe ausserhalb ist ein ziemlich großer Parkplatz, auf dem wir uns zwischen anderen Reisemobilen abstellen und nächtigen. Alles in allem ist Monteriggione auf jeden Fall ein Highlight auf unserer Reise, da es touristisch nicht sehr erschlossen ist und wirklich das Mittelalter erahnen läßt.

(N43 23.346 E11 13.576)

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27. Sept. 2005 – Lucca, Pisa, Volterra

Strecke:

Marina Di Massa – Lucca – Pisa – Volterra (150 km)

Bericht:

Von Massa fahren wir Richtung Lucca, wobei wir natürlich wieder die Autobahn vermeiden, mit dem Ergebnis, dass wir über einen Pass 3° und 4° enge Kehren fahren dürfen. In Lucca selbst suchen wir verzweifelt einen Parkplatz, der einzige, den wir finden ist für Camper und Reisemobile verboten. Somit suchen wir uns in einer Seitengasse ein Platz und parken uns ein. Die Altstadt von Lucca ist auf jeden Fall alle Mühen wert. Wir schlendern durch mittelalterliche Gässchen an so manchem Platz mit klingendem Namen wie z.B. „Piazza San Michele“ vorbei. Im Zentrum von Lucca befindet sich auch der „Piazza Dell‘ Anfiteatro“, ein ovaler Platz eingesäumt mit uralten Häusern. Ein weiterer Höhepunkt, und der Letze für uns ist Torre Guinigi, ein steinalter Turm auf dem sogar Bäume wachsen. Wir zahlen die Euro 4,- für das Ticket und ersteigen den Turm über die Stufen, die bequem nach oben führen. Es hat sich gelohnt. Von oben geniessen wir einen herrlichen Ausblick über Lucca und die umliegende Toskana.

Unsere Route führt uns heute weiter nach Pisa. Das Parkplatzproblem gibt es dort nicht. An der Stadteinfahrt ein großer Parkplatz, auf dem wir gratis parken können. Von dort marschieren wir die 1,6 km bis zum „Campo Die Miracoli“. Was es dort zu sehen gibt? Nun den riesigen Duomo von Pisa und danebem den weltberühmten Schiefen Turm, der sich wirklich beängstigend neigt. Hinauf gehen wir nicht (Euro 15,-), also bewundern wir das schöne Bauwerk aus der Froschperspektive.

Nach Pisa ist unser nächster Stopp Volterra, eine mittelalterliche Stadt auf einem Hügel. Am Rande von Volterra gibt es einen gratis Stellplatz, das nützen wir aus und nächtigen.

(N43 24.723 E10 51.016)

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