29. Juli 2006 – am Götakanal

Strecke:

Örebro – Motala – Vadstena – Omberg (82 km)

Bericht:

Den Campingplatz, auf dem wir unsere Tanks wieder auf Idealbefüllung brachten, verließen wir, um Richtung Motala zu fahren. Durch Motala verläuft der Götakanal, ein Kanal, der zwischen 1810 und 1835 erbaut wurde und eine Wasserverbindung zwischen der Ostküste und der Westküste darstellt. Da der Kanal auch Höhenunterschiede überwinden muss, wurde ein Schleusensystem eingebaut. Ein solches, eine 5 teilige Schleusentreppe, verbindet bei Motala den See Vättern mit dem See Boren – und diese Schleusentreppe sahen wir uns an. Die Treppe ist ca. 3 km von Motala entfernt, daher nahmen wir unsere Fahrräder, um dem Kanal entlang zu der Treppe zu fahren. Es ist wirklich beeindruckend, die Schleusentreppe bei der Arbeit zu beobachten. Viele Segelboote wurden durchgeschleust, in beide Richtungen.

Nach Motala besuchten wir Vadstena, ein kleines Städchen, dessen mittelalterlicher Kern noch sehr gut erhalten und sehenswert ist. Ausserdem befindet sich ein Schloss und ein Kloster in diesem Städtchen.

Etwas ausserhalb von Vadstena ist der Omberg, ein Besichtigungsberg, der eine sehr schöne Aussicht über die Landschaft bietet. Wir marschierten hinauf um diese zu sehen und verwenden den Parkplatz, der mitten im Wald liegt, zum Nächtigen.

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28. Juli 2006 – „mitten durch“ Schweden

Strecke:

Alnön – Hudiksvall – Gävle – Avesta – Örebro (484 km)

Bericht:
Wir fuhren von Alnön auf das Festland und siehe da – ein Ikea! Hurra, den müssen wir besuchen, ist doch ein berühmtes schwedisches Möbelhaus. Nichts wie auf den Parkplatz und hinein. Wir gingen durch, und fanden abe keine nennenswerte Unterschiede zu den Ikea Märkten bei uns zuhause.

Wir setzten daher unsere Fahrt fort, und fuhren „mitten durch“ Schweden. Durch das Innenland, vorbei an Wäldern, Felder, Wiesen, Bauerhöfen – eine lange, aber sehr schöne Fahrt. Auf dieser Fahrt bekamen wir etwas Einblick in die ländlicheren Gebiete Schwedens, in denen die Landwirtschaft die grösste Rolle spielt. Belohnt wurden wir mit einem Campingplatz in der Nähe von Örebro, wo wir den letzten freien Platz bekamen.

27. Juli 2006 – der schwedischen Ostküste entlang

Strecke:

Gammelstad Kirchstad – Alnön (540 km)

Bericht:

Wir besichtigten das Hämtland Mueseum in Gammelstad Kirchstad, ein Open Air Museum, in dem eine Landwirtschaft aus längst vergangenen Tagen rekonstruiert wurde. Witzig war das Personal, das der Zeitpoche gemäß authentisch gekleidet war und auch diverse Tätigkeiten wie Schafwolle bearbeiten, Schmieden, Kochen, … durchführte. Die einzelnen Gebäude des Museums waren zugänglich, man hatte eine sehr guten Einblick in die damalige Lebensweise.

Nach Gammelstad Kirchstad ging es für uns wieder etwas länger weiter, der schwedischen Ostküste entlang, bis nach Alnön, einer kleinen Insel auf der wir nächtigen.

11. Juli 2006 – Richtung Norwegen

Strecke:

Bogo – Helsingor – Helsingborg – Göteborg – Oslo (730 km)

Bericht:

Nach einer erholsamen Nacht haben wir uns mit einem älteren Herrn aus Deutschland unterhalten. Er hat uns überzeugen können, dass die Fahrt über Helsingor – Helsingborg kürzer und effizienter sei als unsere geplante Route über Kopenhagen – Malmö. Er hatte auch ein GPS Navi System dabei, Marke „Medion“. Dieses kaufte er inklusive Europakarte. Anscheinend gehört bei diesem Hersteller Skandinavien nicht zu Europe, es hatte keine Karte für Dänmark. In diesem Moment fand ich mich mit meinen Kauf meines etwas teureren Garmin Gerätes wieder einmal bestätigt.

Anyway, wir fuhren dann los Richtung Helsingor, damit wir uns dort im Hafen eine Lautsprecherstimme anhören konnten, die lautstark verkündete, dass aufgrund technischer Gebrechen die Fähren keinen regulären Dienst verrichten. Somit warteten wir ca. 2 Std. auf die 25 min dauernde Überfahrt.

Nach einer etwas mühsamen Fahrt durch Unwetter und starkem Regen entlang der schwedischen Ostküste wurden wir von Norwegen standesgemäß empfangen: mit strahlendem Sonnenschein und einer auf einer Lichtung äsenden Elchkuh …Der Campingplatz, den wir zur Nächtigung auserkoren hatten stand wegen Verwüstung (durch einer Gruppe von einer Art englischer Zigeuner) zum Verkauf, somit fuhren wir an Oslo vorbei weiter und fanden dann wenig später einen netten Campingplatz, wo wir die heutige Reise beendeten. Überdies: um 23:00 ist erst Dämmerung hier … man kann noch locker draussen lesen 🙂

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Übersicht

Unsere Skandinavienreise 2004 führte uns durch die Länder Deutschland, Dänemark,
Schweden und Norwegen. Als nördlichstes Ziel haben wir die Lofoten auserkoren. Wir
waren zu viert mit zwei Wohnmobilen unterwegs. Unser Ziel lehnte sich an dem
kaufmännischen Prinzip an (mit dem geringmöglichsten Aufwand den größtmöglichen Erfolg
erzielen), somit haben wir Verpflegung soviel als möglich mitgenommen (wie viele
Skandinavienreisende).

Ein paar Facts über unsere Reise:

Gefahrene Kilometer: 8900
Verbrauchter Treibstoff (Diesel): ca. 885 l
Kosten: ca. € 2500,-
Dauer: 28 Tage

6. August 2004 – Abreise aus Schweden

Strecke:

Abbekas – Trelleborg – Sassnitz – durch Deutschland nach Hause

Heute ist das Finale unserer Skandinavienreise erreicht. Wir reisten um 13:00 mit der Fähre der Scandlines von Trelleborg nach Sassnitz. Weiter ging die Reise durch Deutschland Richtung Heimat. Da auf dieser Fahrt keine besonderen Vorkommnisse waren, endet hier mein Reisebericht.

5. August 2004 – Badetag an der Ostsee

Strecke:

in Abbekas

Bericht:

Heute war Schwimmen in der Ostesee angesagt. Wir haben den ganzen Tag am weissen Sandstrand verbracht. Das Wetter war wolkenlos, einmal schob sich eine Nebelwand über den Strand – ich wurde an unsere Thermalbäder im Winter erinnert. Abends wurde dann der Griller angeworfen und der Sonnenbrand verarztet 🙂

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